Vom klassischen Heizkessel über Brennwerttechnik bis hin zu Großkesselanlagen...

...wer auf hohe Leistung und hohen Heizkomfort bei einer Oelheizung setzt, der setzt auf den Blaubrenner. Die blaue Flamme ist sein Qualitätszeichen: sichtbares Indiz für minimale Schadstoffemmissionen und besonders sparsamen Betrieb. Beides wurde durch das neue Verbrennungssystem erreicht. Dabei werden kalte Verbrennungsluft sowie abgekühlte Heizgase aus dem Feuerraum zurück in die Verbrennungszone geleitet. So entsteht eine Flamme mit relativ kaltem Flammenkern. Die Folge ist eine optimale Verbrennung mit geringen NOx-Emmissionen und praktisch null Ruß

Damit kommen auch überzeugte Rechner voll auf ihre Kosten. Lagert sich nämlich kein Ruß im Brennraum ab, kann der Kessel zeit- und kostensparend gereinigt werden. Vor allem aber wird die Wärmeabgabe der Heizfläche durch keine Rußschicht beeinträchtigt. Der hohe Normnutzungsgrad von bis zu 95% beweist es.

Oelheizungen
Blaubrenner Neben den Aspekten der Umweltfreundlichkeit und moderner effizienter Technik zählt für den Verbraucher der Preis. Bei den reinen Brennstoffkosten liegt Öl klar vorn. Es ist im Schnitt 20 bis 30% günstiger als Gas. Dabei sind saisonale und regionale Unterschiede bei beiden Energieträgern beträchtlich.
Niedertemperaturkessel werden temperaturveränderlich zwischen (theoretisch) Raumtemperatur und maximal etwa 80°C betrieben. Die Leistungsbandbreite geht als Guss- oder Stahlkonstruktion von etwa 17 kW bis zu mehreren Tausend kW.
Durch konstruktive Maßnahmen, z.B. spezielle interne Wasserleittechniken (Thermostream-Prinzip) wird die schädliche Kondensatbildung vermieden.
Einsatz:Als besonders geräuscharmer Gaskessel ohne Brennergebläse (atmosphärischer Kessel).
" Standardmäßig als Ölkessel, vor allem im unteren Leistungsbereich.
In Objekten mit überwiegend höheren Betriebstemperaturen (Rücklauftemperatur über 50°C).
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Beispiel für einen Öl-Niedertemperaturkessel S115 der Firma Buderus mit aufgesetztem Warmwasserspeicher"

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Beispiel für einen Oel- Brenwertkessel Vitoplus 300 der Firma Viessmann als Wandgerät mit Compact- Blaubrenner

Hinsichtlich der Energieausbeute stehen Öl-Niedertemperaturkessel ihren Gas-Pendants in nichts nach. Abgaswärmeverluste und Eigenverluste wurden drastisch minimiert, so daß Normnutzungsgrade bis zu 95 Prozent erreicht werden. Lediglich bei der Brennwerttechnik sitzt das Öl am kürzeren Hebel: beim Verbrennungsvorgang geht deutlich weniger Wärme in Form von Wasserdampf verloren, weil Öl weniger Wasser als Gas enthält. Deshalb fällt der zusätzlich mögliche Energiegewinn mit fünf Prozent geringer als bei Gas aus. Zudem liegt der Kondensationspunkt bei Öl mit 47° C etwa 10° C tiefer als beim Gas, so daß der technische Aufwand für die Kondensation höher ist. Neuester Clou sind wandhängende Ölkessel - als erstes Serienprodukt bietet ein schweizer Hersteller den Wandkessel "multi oil" an. Daneben wurden im Frühjahr der Prototyp Vitotherm 300 von Viessmann sowie eine von der RWTH Aachen entwickelte Ölbrennwerttherme vorgestellt

 
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